Die einzelnen Texte auf dieser Seite stehen in einem Zusammenhang.

Für Leser, die den inneren Aufbau klarer erkennen möchten, kann folgende Reihenfolge hilfreich sein

  1. Karte.
  2. Erkenntnis der inneren Suche
  3. Der temporäre Spiegel — Definition
  4. Der temporäre Spiegel — Erweiterte Definition
  5. Das Sieb
  6. Erkenntnis und Wahrheit
  7. Der Tsunami
  8. Akzeptanz, Verständnis und innere Ordnung
  9. Liebe – Das unsichtbare sehen
  10. Anziehend und abstoßend
  11. Töpfe und Deckel
  12. Einklang
  13. Ordnung
  14. Sphäre

Diese Reihenfolge ist keine Vorgabe.
Sie ist nur eine Orientierung.

Jeder Text bleibt unabhängig davon vollständig.Einklang , Ordnung und Sphäre lasse ich alleinstehend. Die Tragweite spricht für sich und kann grundlegende Änderungen verursachen,die mit Konsequenzen verbunden sind ,die jeder für sich selber zu verantworten hat der die zur Verfügung gestellten Erkenntnisse liest.

Ordnung

Autor: Daniel Piatek

Ordnung entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Erkenntnis. Sie wird sichtbar, wenn innere Widersprüche erkannt und aufgelöst werden. Diese Widersprüche entstehen häufig durch Worte, deren Bedeutung früh übernommen, aber nie bewusst hinterfragt wurde. Der menschliche Geist identifiziert sich unbewusst mit diesen Bedeutungen und hält sie für feste Wahrheiten.

Die Neuordnung stellt den Wendepunkt dar. Worte bleiben bestehen, doch ihre Bedeutung wird klar erkannt, statt unbewusst übernommen. Dadurch endet die Identifikation mit Fehlzuordnungen. Gedanken verlieren nicht ihre Existenz, sondern ihren unbewussten Einfluss. Sie erscheinen, ohne innere Unruhe zu erzeugen.

Unordnung entsteht dort, wo Vorstellungen und Ideale nicht mit der tatsächlichen Wahrnehmung übereinstimmen. Diese Abweichung erzeugt Spannung. Wird sie erkannt, entsteht Klarheit. Aus Klarheit entsteht Ruhe. Aus Ruhe entsteht Stabilität.

Der Geist verwechselt dabei oft Gleichgewicht mit Einklang. Gleichgewicht ist ein Ausgleich zwischen Gegensätzen und enthält weiterhin Spannung. Einklang hingegen ist die Abwesenheit innerer Gegensätze. Er muss nicht gehalten werden, da keine inneren Kräfte gegeneinander wirken.

Ordnung ist deshalb kein statischer Zustand, sondern eine lebendige Übereinstimmung mit der inneren und äußeren Bewegung. Sie entsteht durch das Ende innerer Fehlzuordnungen, nicht durch das Erzwingen eines Zustands.

Ruhe ist kein Ziel der Ordnung.
Sie ist ihr natürliches Ergebnis.

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