Die Verortung der Existenz
Alles befindet sich irgendwo – das steht fest. Da der Weltraum durch Gravitation gedehnt wird, existiert eine feste Konstante wie eine Art Zwischenhorizont. Dieser bildet den unumstößlichen Rahmen, in dem das Universum verankert ist.
Das Prinzip der dualen Punkte
Alles im Leben, vom Menschen bis zu den Gestirnen, besitzt einen festen und zugleich einen variablen Punkt, in dem es arbeiten kann.
Der feste Punkt ist die unbewusste feste Konstante – das Schicksal. Er gibt die Richtung und die Gravitation vor.
Der variable Punkt ist der Spielraum des Werdens. Er ermöglicht die Bewegung und das Wirken innerhalb der vorgegebenen Bahn.
Der vollendete Stern
Ein Stern und seine Planeten folgen dieser Präzision. Ein Schwarzes Loch ist dabei ein perfekt gewordener Stern: Es hat das sichtbare Leuchten hinter sich gelassen, um absolut in seiner eigenen Masse und Gesetzmäßigkeit zu ruhen.
Gewissheit durch Umgebungsvariablen
Obwohl das Zentrum – die Singularität – nicht im Sichtbaren liegt, steht seine Existenz fest. Die Gewissheit basiert nicht auf dem direkten Anblick, sondern auf der Präzision der umgebenden Konstanten. Wenn die Bahnen der Umgebung feststehen, ist das Zentrum absolut definiert.
Die Ablehnung der Manipulation
Hoffnung ist in diesem System überflüssig. Sie ist kein Naturgesetz, sondern Teil der menschlich gemachten Manipulation. In der exakten Mechanik des Universums wird Hoffnung durch die Gewissheit der Kausalität ersetzt.
Das Werden und die Endlichkeit
„Ich bin, also werde ich.“ Dieses Werden schließt Stillstand aus, findet aber innerhalb der absoluten Grenze der Endlichkeit statt. Das „Warum“ bleibt dabei als Triebfeder des Interesses bestehen, um die Struktur des Ganzen zu ergründen.
Daniel Piatek
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