Die einzelnen Texte auf dieser Seite stehen in einem Zusammenhang.

Für Leser, die den inneren Aufbau klarer erkennen möchten, kann folgende Reihenfolge hilfreich sein

  1. Karte.
  2. Erkenntnis der inneren Suche
  3. Der temporäre Spiegel — Definition
  4. Der temporäre Spiegel — Erweiterte Definition
  5. Das Sieb
  6. Erkenntnis und Wahrheit
  7. Der Tsunami
  8. Akzeptanz, Verständnis und innere Ordnung
  9. Liebe – Das unsichtbare sehen
  10. Anziehend und abstoßend
  11. Töpfe und Deckel
  12. Einklang
  13. Ordnung
  14. Sphäre

Diese Reihenfolge ist keine Vorgabe.
Sie ist nur eine Orientierung.

Jeder Text bleibt unabhängig davon vollständig.Einklang , Ordnung und Sphäre lasse ich alleinstehend. Die Tragweite spricht für sich und kann grundlegende Änderungen verursachen,die mit Konsequenzen verbunden sind ,die jeder für sich selber zu verantworten hat der die zur Verfügung gestellten Erkenntnisse liest.

Ohne Notwendigkeit

Begeisterung beginnt oft dort, wo die Forderung nach Notwendigkeit endet. In der Tiefe darf der Blick auf die Natur fallen: Sie ist einfach, sie ist jetzt, und sie kann unterstützt werden, ohne dass sie kontrolliert werden muss. Man kann sich ein eigenes Stück Realität bauen und beobachten, wie sich überall alles regt und bewegt. Alles in der Natur ist motiviert und mit den unmittelbaren Dingen beschäftigt, ohne nach einer übergeordneten Rechtfertigung oder einem 100-Prozent-Erfolg zu verlangen.

Diese Beobachtung führt zu einer wesentlichen Erkenntnis: Es bedarf keiner Notwendigkeit. Der Mensch darf aufhören, alles perfekt denken zu wollen, denn so ist die Natur nicht. Wer sich von dem Zwang befreit, Ziele unbedingt vollständig realisieren zu müssen, entkommt dem Selbstmitleid und der Angst vor der eigenen Unfähigkeit. Da das Leben ohnehin endlich ist, erweist sich das Ersehnen eines Endes als unlogisch und für einen Menschen mit Tiefe als nicht denkenswert.

Das neue Auftauchen geschieht in kleinen Teilen, die man sich Stück für Stück erarbeitet. Es ist die Akzeptanz der Perfektheit des Unperfekten: Wenn man viel bewegt, bleibt vieles liegen – das ist kein Mangel, sondern Ausdruck des lebendigen Prozesses. Wichtig ist allein das Bewusstsein, dass man jederzeit die Möglichkeit hat, weiterzumachen. Man ist einfach, ohne den Druck einer künstlichen Vollkommenheit, und findet genau in dieser Zweckfreiheit die Wahrheit des Augenblicks zurück.

Daniel Piatek

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