Fließen wie das Wasser, spiegeln ohne Festzuhalten.
Da ist das Außen, da ist das Innen, da ist die Stille im Fluss.
Nichts halten, alles werden – das Ego schweigt, das Wissen ist Jetzt.
Im ständigen Werden, im Kommen und Gehen,
zieht die Flut der Gedanken mit der Strömung davon.
Das sanfte Säuseln des Wassers wäscht die Unruhe fort,
und in der Stille des Geistes verblasst das Verlangen nach Kontrolle.
Die Oberfläche spiegelt die Ganzheit der Welt:
Es offenbart sich das Außen, das sich im Strome zeigt,
es ruht das Innen in der unbewegten Tiefe,
und es verbindet die klare Reflexion das Ganze.
Frei von der Last, alles wissen zu müssen,
wächst das Vertrauen in den Fluss der Zeit und die Weisheit des Augenblicks.
Das Ego schweigt, denn es braucht keinen Namen mehr –
Es bleibt nicht beim Beobachten, es bleibt das reine Sein, unendlich im ständigen Werden.
Daniel Piatek
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