Es ist immer interessant, die Kommentare zu lesen, und oft komme ich zu der Frage, wer wirklich der Narzisst gewesen ist und wer die Diagnose stellte. Denn echte Problemfälle werden es strikt ablehnen, sich Hilfe zu suchen. Als Partner sollte man es auch nicht versuchen, denn daran scheitern sogar professionelle Therapeuten regelmäßig (ich bin zumindest fest davon überzeugt).
Ich …
suche die Fehler bei mir …
denn im Laufe der Zeit werden einem die eigenen viel bewusster, und auch der Teil mit der eigenen Schuld, den eigenen Fehlern in der Denkweise. Ich bin der Meinung, andere Menschen OHNE DIAGNOSE so zu betiteln, ist mehr als nur eine Beleidigung, denn diese Aussage muss und wird zwangsläufig vom Gegenüber geprüft werden, und das bedeutet Rückzug, um die Thematik für sich zu eruieren – Rückzug in die Gedanken.
Könnte man das einen fiesen Schachzug nennen? Verletzt das nicht mehr als nur eine normale Beleidigung? Sollte unser Handeln nicht von Mitgefühl geprägt sein? Gerade wenn es eine Krankheit ist. Gerade wenn wir die Möglichkeit besitzen, es aus dem Ego heraus von den verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten, so bleibt vielen vielleicht verborgen, dass es doch offensichtlich ist? Verschließen wir uns vor dem Schatten der Tatsache, dass es Menschen gibt, die sich in dieser Thematik verlieren können?
Daniel Piatek
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